15.9.24 – 16.2.25

Samuel Fosso

Black Pope. Werke 1975 – 2017

Maschinenhaus M1

Samuel Fosso (* 1962 in Kumba, Kamerun, lebt in Bangui, Zentralafrikanische Republik und Paris, Frankreich) ist einer der bekanntesten Fotokünstler*innen des afrikanischen Kontinents. In seinen theatralischen Selbstporträts adaptiert er ikonische Bilder historischer Figuren und gesellschaftliche Stereotype. In der Einzelausstellung zeigt das KINDL eine Auswahl von Fossos Werken von den 1970er Jahren bis zur Gegenwart.

Kuratorin: Kathrin Becker

Diskursprogramm

15.9., 14:00
Rundgang durch die Ausstellung Black Pope. Werke 1975 – 2017 mit Samuel Fosso und Jean-Marc Patras (Kunstagent und Produzent, Paris)
In französischer und deutscher Sprache
Eintritt frei
Anmeldung

13.10. & 19.10, 10:00 – 13:00
Fotos machen Leute – Rollenspiele vor der Kamera
Workshop zur Ausstellung Samuel Fosso. Black Pope. Werke 1975 – 2017 im Rahmen des KinderKulturMonats
Für Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren
In deutscher Sprache
Eintritt frei
Anmeldung

9.2., 15:00 – 16:00
Familienworkshop zu Samuel Fosso. Black Pope. Werke 1975 – 2017
Der einstündige Workshop ist für Kinder ab 3 Jahren mit ihren Lieblingsmenschen
In deutscher Sprache
Anmeldung und Kosten


Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich der international ausgezeichnete Fotokünstler von seinem physischen Körper lossagt und ihn als Leinwand für die darzustellenden Charaktere verwendet. Diese reichen von Schlüsselfiguren der panafrikanischen Bürgerrechtsbewegung über Prominente der westlichen Welt bis zu Würdenträgern des Christentums. Deren soziale Codes zerlegt Fosso mit analytischem Scharfsinn und schauspielerischen Fähigkeiten und stellt damit Zuweisungen von Geschlecht, Sexualität und ethnischer Zugehörigkeit infrage.
Felicia Okçu, Berliner Morgenpost, 9.11.2024

Fotos seien ein wichtiges visuelles Zeugnis, erklärt Fosso. „Durch den Kolonialismus gibt es keine Bücher mit unserer Geschichte, um den Kindern beizubringen, wie unsere Vorfahren gelitten haben.“ 
Maxi Broecking, taz – die tageszeitung, 14.10.2024




 

Im Rahmen der